Die erste Nacht
Ich bin viel gelaufen, ich musste ja die größe meines Zimmers erfassen. Immer wieder bin ich den Raum in mit allen Ecken und Kanten abgelaufen. Ich weiß jetzt dass mehrere Türen zu meinem Raum führen und eine Treppe, die nach oben geht.
Dort scheinen sich meine neuen Menschen aufzuhalten aber auch andere Katzen. Ich habe sie schon gehört und gerochen. Hunger habe ich heute morgen noch keinen, es ist alles viel zu aufregend. Heute Mittag kamen die Blutwerte. Okay ich habe eine kleine Nieren Insuffizienz aber das scheint meine Menschen nicht zu stören. Jetzt bekomme ich täglich einen Pieks und fertig.
Es ist eine pflanzliche Kombination, die meine Nieren unterstützen soll. Dazu noch eine Tablettchen gegen Bluthochdruck. Meine neuen Menschen lassen mich sehr viel in Ruhe, sie meinen ich brauche das. Ich laufe aber lieber mein Zimmer ab. Schaue mir die Kuschelhöhlen an, die Toilette und was sonst noch so da ist. Ab und an kommt ein Mensch zu mir und wir schmusen, irgendwie mache ich da wohl etwas richtig, denn ich werde toll gekrault. Wenn es mir nicht passt, dann beisse ich kurz. So versteht auch mein Mensch, dass ich jetzt nichts mehr mag. Okay, es ist nicht die feine Art aber hey, es wirkt!
Ich bin noch sehr aufgeregt. Was wohl noch so alles auf mich wartet? Ich komme ab und an die Treppe hoch um alles zu zeigen dass ich da bin! Ich bin schließlich Kimba! Außerdem habe ich jetzt Hunger und mag ne frische Dose haben. Huuuuungeeeerrr!
Merke:
Blinde Katzen laufen sehr viel, weil sie Ihre Räumlichkeiten kennenlernen wollen. Sie sind nicht hyperaktiv aber sie brauchen länger um im Kopf ein Bild zu bekommen, wie sie leben. Ausserdem müssen sie die Grüche / Höhen / Steigungen kennenlernen.